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Generali Open Kitzbühel
Damenturnier 12.-19. Juli 2026
Herrenturnier 18.-25. Juli 2026
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Flavio Cobolli: Alpen-Premiere eines Gipfelstürmers

08.06.2026

Dass Cobolli längst mehr ist als ein aufstrebender Name, bewies er spätestens im Davis Cup. 2025 wurde der Florentiner zu einer der prägenden Figuren des italienischen Triumphzugs: Im Halbfinale führte er Italien mit einem dramatischen Sieg nach sieben abgewehrten Matchbällen ins Finale, zwei Tage später sicherte er seinem Land gegen Spanien den dritten Davis-Cup-Titel in Folge. Wer in solchen Momenten besteht, bringt nicht nur Talent mit, sondern auch Nerven, Herz und Persönlichkeit.

Genau diese Persönlichkeit macht das Energiebündel so besonders. Auf dem Platz lebt Cobolli jeden Punkt, abseits des Courts gilt er als einer, den man gern um sich hat. Locker, offen, witzig – bekannt für spontane Sprüche und einen Schmäh, der in der Welt des Profitennis auffällt. Selbst in großen Momenten wirkt er nie glatt oder unnahbar, sondern authentisch, nahbar und angenehm ungekünstelt.

Sportlich hat der 24-Jährige seine Karriere in den vergangenen Monaten auf ein neues Niveau gehoben. Der Finaleinzug in Roland Garros war sein bislang größter Grand-Slam-Erfolg; im Endspiel lieferte er Alexander Zverev einen Fünfsatzkampf und verließ Paris trotz Niederlage erstmals als Top-10-Spieler – ein Meilenstein.

„Auf diese Weise im ersten Grand-Slam-Finale zu spielen, ist unglaublich. So etwas schaffen nicht viele“, lobte auch Paris-Finalgegner Alexander Zverev. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte Zverev über seinen 24-jährigen Freund, den er auch menschlich sehr schätzt. „Für mich ist er einfach ein netter Mensch. Er hat ein gutes Herz“, fügte der Deutsche hinzu.

„Wenn Flavio Cobolli erstmals beim Generali Open Kitzbühel 2026 aufschlägt, kommt ein Grand-Slam-Finalist, ein Davis-Cup-Held und ein echter Tour-Liebling in die Gamsstadt. Einer, der sportliche Klasse mit Charme verbindet – und dessen Geschichte gerade erst richtig Fahrt aufgenommen hat“, freut sich auch Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
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