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18. - 25. Juli 2026

Showman, Shootingstar und rot-weiß-rotes Doppel: Kitzbühel-Finale verspricht Drama

25.07.2025

Sportlich wandelt Alexander Bublik in Kitzbühel endgültig auf den Spuren von Matteo Berrettini. Denn es fehlt nur noch ein Sieg, dann würde der Kasache wie Berrettini im Vorjahr die Titel in Gstaad und beim Generali Open innerhalb von zwei Wochen gewinnen. Im Halbfinale gegen Botic van de Zandschulp reichte Bublik eine konzentrierte Vorstellung, um mit 6:3 und 6:4 und seinem 21. Sieg in 24 Matches in das Endspiel in Kitzbühel einzuziehen. Dabei führte van de Zandschulp, der mit Filip Misolic den letzten Österreicher im Achtelfinale verabschiedet hatte, im zweiten Satz schon mit einem Break: „Es war nicht einfach, im zweiten Satz war es ein bisschen wie im Casino für mich. Manchmal ist es im Tennis so: Man hofft auf einen Sieg und gibt sein Bestes. Das hat in den letzten Wochen gut für mich funktioniert. Ich versuche, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben, jedes Spiel alles zu geben und schaue, wie es läuft.“

 

„Wie im Casino“

 

Bublik ist einer, der polarisiert, aber auch einer, der genau weiß, wie er das Publikum in Kitzbühel für sich gewinnt. Bereits am Vortag zeigte sich der Topgesetzte beeindruckt von der Ausdauer und Begeisterung der Fans trotz des wechselhaften Wetters. Auch am heutigen Semifinaltag war der Center Court nach einer Regenpause wieder bei bester Stimmung. Nach seinem Matchball und einem emotionalen zweiten Satz bewies Bublik seine Entertainer-Qualitäten: Wie ein Rockstar animierte er die Zuschauer zu einem Lautstärke-Wettbewerb, um zu entscheiden, wohin er beim Gewinnspiel „Emirates Ball Flight“ den Gewinnerball befördern soll – was das Publikum mit tosendem Jubel quittierte. 

 

Einzel-Finale Bublik vs. Cazaux morgen 14:30 Uhr

 

Morgen (nicht vor 14:30) Uhr trifft Bublik auf einen guten Bekannten: Gegen Arthur Cazaux kommt es zum Semi-Final-Rematch von Gstaad. Cazaux spielt dabei um seinen ersten Titel auf der ATP-Tour. Der 22-jährige Franzose gewann das Duell gegen seinen Landsmann Arthur Rinderknech mit 7:5 und 6:3 und könnte morgen nach vielen Verletzungsproblemen den verdienten Lohn für die harte Arbeit einfahren. Der Regen hatte die Partie zwischen Cazaux und Rinderknech mehrere Male unterbrochen, letztlich entschieden wenige Punkte gegen Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Satzes für Arthur Cazaux: „Ich glaube, ich habe meinen längsten ersten Satz aller Zeiten gespielt. Der Regen hat es nicht leicht gemacht, aber ich habe mir gesagt, dass ich konzentriert bleiben muss. Ich bin sehr glücklich über den Sieg heute und hoffe, dass ich morgen so weitermachen kann. Die Energie des Publikums war unglaublich. Ein großes Dankeschön an alle“, erklärt der sympathische Franzose. 

 

Österreicher-Duo sorgte für perfekten Auftakt 


 

Der Auftakt in den Halbfinal-Freitag hätte heute besser nicht sein können: Denn Neil Oberleitner und Joel Schwärzler, mit einer Wildcard in das Turnier gekommen, setzten sich vor voll besetzten Rängen gegen Hendrik Jebens und Albano Olivetti mit 7:5 und 7:6 (6) durch und begeisterten das Publikum. Dabei mussten die beiden Österreicher im zweiten Durchgang drei Satzbälle abwehren - ehe Schwärzler mit einem Smash den Einzug in das Endspiel des Sommerklassikers sicherstellte: „Wir genießen es sehr. Wir haben heute versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Returns zu machen. Im Doppel weiß man, wie schnell es geht“, so Oberleitner. Morgen geht es allerdings nicht gegen Lucas Miedler und dessen portugiesischen Partner Francisco Cabral. Denn die beiden Gstaad-Champions mussten sich Petr Nouza und Patrik Rikl geschlagen geben. Die beiden Tschechen gewannen mit 7:6 (2) und 6:3. 
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